#breathestART

Seit gestern ist das neue Kunstwerk „Frühling 2016“ entstanden, das ich unter Facebook „Art is soul by Jutta Poppe“ während der Entstehung durch ein paar Fotoaufnahmen präsentierte – einfach den Betrachter mit auf die kreative Reise nehmen. Im Anschluss der Vollendung des Werkes schrieb ich zur Präsentation hier im Blog den Beitrag mit dem Titel „#ARTisTRUST“  (Kunst ist Vertrauen).

Aber ist es jetzt mit dem neuen Kunstwerk schon erledigt?

Diese Gedanken bewegten mich und die  Antwort ist: „Nein“.

Im letzten halben Jahr widmete ich mich intensiv der Kunst zu, mit intensiv meine ich, dass ich mir Gedanken machte, wohin geht die Reise mit der Kunst bzw. der abstrakten Malerei, die aus mir entstand und weiterhin entsteht.

Ich stellte auch die Frage, bin ich wahrhaftig eine Künstlerin.

Heute will ich einfach nur kreativ sein, einfach mich mit der Kreativität bewegen, um selbst als Erstes aus ihr zu schöpfen, somit lehne ich das Wort des Künstlers nicht ab. Nur für mich selbst benötige eine andere Form, eine Bezeichung mit der ich mich neu verbinde und ich fand das Wort: „Die Kreative“.

Ich erinnerte mich dabei an die Jahre als ich „heimlich“ malte. Als meine ersten Werke die Vollendung erreichten, war ich immer so stolz, ich platzierte die Kunstwerke in meinem Räumen und l(i)ebte mit ihnen. Bis ich irgendwann feststellte, dass ich durch die eigene Kunst in die Meditation ging. Ich atmete die Kunst ein und atmete sie erneut aus …

Durch die Jahre als ich begann die Werke öffentlich zu präsentieren, verlor ich diesen verzauberten Vorgang immer mehr – es kam ein unbewusster Druck in mir auf: dem Steben zu und mit den Künstlern. Es ging die Freude verloren …

Bis ich vor einem Jahr die wunderbaren Worte von Safi Nidiaye las:

Das Herz des Künstlers ist hingerissen von Schönheit, hingerissen von Liebe, aber blind für sich selbst. So malt er Schönheit und Liebe auf die Leinwand anstatt in das lebendige Porträt des Absoluten, das seine Persönlichkeit ist.

Für mich waren ihre Worte der Auslöser alles in Frage zu stellen, mich als die Künstlerin.

Dann lernte ich eine Frau kennen, die ebenfalls den Drang in sich lebt unbedingt zu den Künstlern angehören zu wollen und was sie alles dafür tat. Ich erkannte das Spiegelbild meiner selbst, in der ich für einige Zeit wohnte, ich fühlte intensiv „das Verlorene“. Das war der entscheidende Augenblick, in dem ich zu mir als die Künstlerin sagte: „Stop“.

Und wie ein kleines Wunder bereicherte  dieses „Stop“ mein Leben.

Ich kehrte zu mir zurück und die Freude mit der Kunst beginnt plötzlich zu sprudeln und mit ihr die Farben. Was das jetzt alles mit dem neuen Kunstwerk „Frühling 2016“ zu tun hat, ist, dass ich aus der Betrachtung „den Atem“ fühle. Ich atme das Leben aus der Kunst in dem ich mich gegenwärtig befinde, zu dem ich zurück gekehrt bin – in das Lebensrad, das meiner Selbst ist, das mich mit der abstrakten Kunst heimsuchte.

Die Atmung mit mir selbst:

abstrakte Malerei, Jutta Poppe - Frühling  2016
abstrakte Malerei – Frühling 2016

Das neue Kunstwerk hat seinen Platz
erhalten, und ich „meditiere“ die Farben. So male ich in das lebendige Portrait des Absoluten, das meine Persönlichkeit ist:

„Der kreative Mensch“.

Art is soul by Jutta Poppe

www.juttapoppe.de

 

 

PS: NiArt is soul by Jutta Poppe - www.juttapopppe.decht das jetzt geglaubt ist, es gibt keine Kunstausstellungen mit „Art is soul by JuttaPoppe“.

Ein neuer Lebensfluss öffnet sich, der an Zeit geschenkt bekommt und bis dahin sind auserwählte Kunstwerke: hier.

Auch bedarf das Wort „Künstler“ weiter für mich verwendet werden, ich nehme es „neu und anders“ an, so dass ich mich als die Kreative bewege mit besonderen Augenvermerk auf das (eigene) menschliche Herz – das den Atem benötigt.

 

 

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